Cape Reinga - der nördlichste Punkt von Neuseeland !

Unser erster Ausflug in Paihia ging zum Cape Reinga. Gebucht hatten wir diesen über den Kiwibus, beziehungsweise war er in unserem Ticket mit drin.Der Bus, der uns Cape Reinga und all die anderen wichtigen "Sehenswürdigkeiten" zeigen sollte, holte uns um 7 Uhr morgens van unserem Hostel ab. In der Nacht bzw. am frühen Morgen hat es kurz so gewittert und geregnet, das wir Angst hatten das es den ganzen Tag schlechtes Wetter haben könnte. War aber zum Glück nicht so - strahlend blauer Himmel den ganzen Tag ! Nach zwei Stunden fahrt, sind wir dann endlich am 90 Miles Beach angekommen. Eigentlich habe ich gedacht, das man dann dort aussteigt, ein paar Fotos macht und dann weiterfährt. Falsch gedacht, da hätte ich mir mal die Broschüre richtig anschauen sollen ! Wir sind mit dem Bus einfach über den Strand gefahren und das über eine halbe Stunde. Ein endloser Strand, über uns der blaue Himmel und jede Menge aufgeregte Mitfahrer. Der Bus ist Schlangenlinien gefahren, Kreise und manchmal so weit ins Wasser, das es bis hoch an die Scheiben gespritzt ist. Irgendwann haben wir dann doch noch Fotos machen können, der Bus hat einfach auf dem Sand geparkt. Danach ging es zum richtigen Cape Reinga, einem weißen Leuchtturm am nördlichsten Punkt von Neuseeland. Es war so windig, das man das Gefühl hatte selbst gleich wegzufliegen. Über mehrere Wege konnte man das Cape Reinga erkunden. Die Aussicht war einmalig ! Man konnte sogar sehen, wo die Abel Tasman Sea auf dem Pazifischen Ozean trifft. Mehre Informationstafeln erklärten das Wichtigste. Das komische hier ist, das es fast immer windig ist und gleichzeitig die Sonne scheint, was bedeutet, das man die Stärke der Sonne meistens unterschätzt und dann abends Sonnenbrand hat. Genau wie an diesem Tag !Unsere nächste Aktivität: Sandboarding ! Der Bus hält direkt vor einem Meer aus riesigen Sandfünen mitten in der Natur. Jeder von uns bekommt ein kleines Surfbrett in die Hand und schon geht es an den Aufstieg auf die Düne. Man denkt gar nicht, das das so anstrengend ist, aber die Hitze und der Sand haben es einem echt nicht leicht gemacht. Aber es hat sich gelohnt ! Oben angekommen hat der Busfahrer den Anfang gemacht. Eine Hand rechts an das Brett, eine links, ein Sprung und eine Bauchlandung und ab geht es die Düne runter. Sieht leicht aus und ist auch leicht. Der Sand peitscht einem ins Gesicht und es geht echt schnell vorbei, aber macht super viel Spaß ! Ich würde es immer wieder machen.Wieder im Bus sind wir kaum eine halbe Stunde gefahren, als wir schon wieder angehalten haben. Diesmal an einem wunderschönen Strand. Obwohl das Wasser eiskalt war, hat es mich und zwei andere, nette deutsche Mädchen nicht davon abgehalten endlich ins Meer zu gehen. Zum ersten Mal hier und er war wunderschön ! wir waren nicht weit drin, wegen den hohen Wellen und der Kälte, aber immerhin haben wir es durchgezogen. Auf dem Rückweg sind wir noch einen kleinen Track durch einen Wald aus Kauribäumen gelaufen. Ich habe selten so dicke Bäume gesehen. Unser Busfahrer hat auf dem Rückweg ordentlich aufgelegt mit seiner Musik. Er hat so lange bekannte und lustige Lieder gespielt, bis der halbe Bus mitgesungen hat, angefangen mit unseren Leuten aus dem Zimmer. Er selbst hat natürlich immer mitgesungen !Abends sind Simon und ich noch in die Bar direkt an unserem Hostel gegangen. Die Leute hier gehen auf Partys immer ab, egal welcher Tag, welche Uhrzeit. Und das ist sehr ansteckend und die Atmosphäre ist dadurch immer gut ! Leider kannten wir hier kaum Leute, weshalb wir beide auch ein bisschen schüchtern waren und uns eher darauf konzentrierten unser Bier zu trinken. Schließlich ging auch dieser wunderschöner Tag zu Ende !

27.12.15 22:27

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Stefan (30.12.15 16:41)
Hallo Caro,

interessante Geschichten vom anderen Ende der Welt. wir hatten es nach dem Abi nur nach Griechenland geschafft. Habt weiterhin viel Spaß und eine guten Rutsch nach 2016
LG stefan aus Wiesbaden

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