Dubai, Tag 3, 8. November 2015

Für den 8. November, unseren dritten Tag in Dubai, steht als großer Höhepunkt ein Safari in der Wüste an. Davor haben wir allerdings noch Zeit für andere Sehenswürdigkeiten.Auf der gesamten Reise habe ich genau vier Paare Schuhe dabei: Plastikflipflops, Sandalen, Wanderschuhe und Sneakers. Nachdem ich also am ersten Tag meine Wanderschuhe angehabt habe, mit denen ich nicht lange laufen konnte, da sie mir die Füße aufgerieben haben, und mir am zweiten Tag die Sandalen kaputt gegangen sind beim ganz normalen laufen, hatte ich keine andere Wahl und musste die Sneakers anziehen. Als erstes ging es mit der Metro Richtung Meer, also in die andere Richtung als den Tag vorher. Unser Ziel war die Jumeirah Palm of Dubai mit dem Atlantishotel. Es war echt unglaublich das alles zu sehen, die schicken Häuser mit Pool, in orientalischem Stil gehalten auf den Armen der Palme und das riesige Atlantishotel mit Wasserpark außen herum. Am liebsten hätte ich den restlichen Tag in diesem Wasserpark verbracht, denn auch an diesem Tag war es super heiß. Dann ging es weiter auf Jumeirah Beach, von diesem aus wir Bilder vom 7- Sterne Hotel Burj al Arab machten. Und dann kam die Wüstensafari. Wir wurden vor unserem Hotel von einem kleinen Pakistaner in ein geschlossenen Jeep abgeholt und sind mit vier anderen Menschen (3 Asiaten, 1 Amerikanerin) 1 1/2 Stunden raus in die Wüste gefahren. Ein echtes Abenteuer !Schon die Fahrt hin war so wild, das wir uns gar nicht vorstellen konnten wie es in der Wüste noch wilder sein könnte. Nach einem kurzen Zwischenstop an einer provisorischen Gaststätte an der Autobahn, an der man mit Quads fahren konnte, ging es mit arabischer Musik und Vollkaracho in die Wüste. Wollte man sich festhalten an den Griffen über den Türen musste man leider feststellen das diese abgebrochen waren, zu unserer Belustigung. Es ging die Sandhügel hoch und runter, manchmal seitlich, manchmal gerade, driften, bremsen, Gas geben, teilweise wussten wir nicht mehr wo oben und unten ist. In eine langen Schlange fuhren die Jeeps hintereinander her, jeder mit 4-6 Touristen bepackt. Zwei Mal hielten wir an, um uns nichts als Wüste. Im Licht der untergehenden Sonne noch magischer,ein Meer aus Sand. Abendessen gab es in einem orientalischen Camp. In der Mitte befand sich eine quadratische Bühne, auf der es Shows gab: mehrere Tänzer, die zu orientalischer Musik tanzten. Um die Bühne herum saßen alle Menschen aus den Jeeps, auf großen Kissen an kleinen Tischen, die meisten Barfuß, überall Kerzen. Das Essen konnten wir uns vom Buffet nehmen, BBQ, und es gab Tee und Datteln. An diesem Abend habe ich mir ein Tattoo aus Henna machen lassen und wir sind zum ersten Mal auf einem Kamel geritten. Mit der Dunkelheit war auch die Hitze besser zu ertragen. Als es schließlich zurück ging in die Zivilisation, war ich zum einen traurig das es vorbei war zum anderen aber auch froh wieder ebenen Boden unter den Rädern zu haben, den komisch im Magen wird einem bei dem Auf und Ab schon. Am nächsten Tag ging es dann nach einem kurzen Zwischenstop im Pool auf zum längsten Flug meines Lebens. Auf nach Auckland !

17.11.15 00:46

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