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Caro, 18 Jahre, Newzealand, Auckland 🌍✈️

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Cape Reinga - der nördlichste Punkt von Neuseeland !

Unser erster Ausflug in Paihia ging zum Cape Reinga. Gebucht hatten wir diesen über den Kiwibus, beziehungsweise war er in unserem Ticket mit drin.Der Bus, der uns Cape Reinga und all die anderen wichtigen "Sehenswürdigkeiten" zeigen sollte, holte uns um 7 Uhr morgens van unserem Hostel ab. In der Nacht bzw. am frühen Morgen hat es kurz so gewittert und geregnet, das wir Angst hatten das es den ganzen Tag schlechtes Wetter haben könnte. War aber zum Glück nicht so - strahlend blauer Himmel den ganzen Tag ! Nach zwei Stunden fahrt, sind wir dann endlich am 90 Miles Beach angekommen. Eigentlich habe ich gedacht, das man dann dort aussteigt, ein paar Fotos macht und dann weiterfährt. Falsch gedacht, da hätte ich mir mal die Broschüre richtig anschauen sollen ! Wir sind mit dem Bus einfach über den Strand gefahren und das über eine halbe Stunde. Ein endloser Strand, über uns der blaue Himmel und jede Menge aufgeregte Mitfahrer. Der Bus ist Schlangenlinien gefahren, Kreise und manchmal so weit ins Wasser, das es bis hoch an die Scheiben gespritzt ist. Irgendwann haben wir dann doch noch Fotos machen können, der Bus hat einfach auf dem Sand geparkt. Danach ging es zum richtigen Cape Reinga, einem weißen Leuchtturm am nördlichsten Punkt von Neuseeland. Es war so windig, das man das Gefühl hatte selbst gleich wegzufliegen. Über mehrere Wege konnte man das Cape Reinga erkunden. Die Aussicht war einmalig ! Man konnte sogar sehen, wo die Abel Tasman Sea auf dem Pazifischen Ozean trifft. Mehre Informationstafeln erklärten das Wichtigste. Das komische hier ist, das es fast immer windig ist und gleichzeitig die Sonne scheint, was bedeutet, das man die Stärke der Sonne meistens unterschätzt und dann abends Sonnenbrand hat. Genau wie an diesem Tag !Unsere nächste Aktivität: Sandboarding ! Der Bus hält direkt vor einem Meer aus riesigen Sandfünen mitten in der Natur. Jeder von uns bekommt ein kleines Surfbrett in die Hand und schon geht es an den Aufstieg auf die Düne. Man denkt gar nicht, das das so anstrengend ist, aber die Hitze und der Sand haben es einem echt nicht leicht gemacht. Aber es hat sich gelohnt ! Oben angekommen hat der Busfahrer den Anfang gemacht. Eine Hand rechts an das Brett, eine links, ein Sprung und eine Bauchlandung und ab geht es die Düne runter. Sieht leicht aus und ist auch leicht. Der Sand peitscht einem ins Gesicht und es geht echt schnell vorbei, aber macht super viel Spaß ! Ich würde es immer wieder machen.Wieder im Bus sind wir kaum eine halbe Stunde gefahren, als wir schon wieder angehalten haben. Diesmal an einem wunderschönen Strand. Obwohl das Wasser eiskalt war, hat es mich und zwei andere, nette deutsche Mädchen nicht davon abgehalten endlich ins Meer zu gehen. Zum ersten Mal hier und er war wunderschön ! wir waren nicht weit drin, wegen den hohen Wellen und der Kälte, aber immerhin haben wir es durchgezogen. Auf dem Rückweg sind wir noch einen kleinen Track durch einen Wald aus Kauribäumen gelaufen. Ich habe selten so dicke Bäume gesehen. Unser Busfahrer hat auf dem Rückweg ordentlich aufgelegt mit seiner Musik. Er hat so lange bekannte und lustige Lieder gespielt, bis der halbe Bus mitgesungen hat, angefangen mit unseren Leuten aus dem Zimmer. Er selbst hat natürlich immer mitgesungen !Abends sind Simon und ich noch in die Bar direkt an unserem Hostel gegangen. Die Leute hier gehen auf Partys immer ab, egal welcher Tag, welche Uhrzeit. Und das ist sehr ansteckend und die Atmosphäre ist dadurch immer gut ! Leider kannten wir hier kaum Leute, weshalb wir beide auch ein bisschen schüchtern waren und uns eher darauf konzentrierten unser Bier zu trinken. Schließlich ging auch dieser wunderschöner Tag zu Ende !

1 Kommentar 27.12.15 22:27, kommentieren

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Die Reise geht los - Paihia, Bay of Islands

Nachdem wir es uns ein paar Tage im Doppelzimmer gemütlich gemacht haben, wollten wir nun endlich reisen. Unsere Idee war es solange wir noch auf unsere IRD number warteten die Zeit nicht nur in Auckland zu verbringen. Da es sich am besten anbot, ging es für uns als erstes ins Northland, genauer gesagt nach Paihia, die Bayof Islands.Aufstehen um 5:00 Uhr morgens, Sachen packen (in den Rucksack reinquetschen), fertig machen und runter zum Frühstück (Müsli mit Joghurt und alles andere, was noch im Kühlschrank ist, damit wir es nicht mitschleppen müssen). Das Licht geht nicht an in der Küche, genauso wenig gibt es heißes Wasser und der Toaster springt auch nicht an, echt ein Ranzladen ! Um kurz vor 7:00 Uhr standen wir unten vor unserem Hostel mit vielen anderen Backpackern. Meinen Rucksack konnte ich nach 5 Minuten schon fast nicht mehr tragen. Er war einfach zu schwer...Der Busfahrer hieß uns herzlich willkommen, half uns die Rucksäcke einzuladen und nachdem er unsere Namen auf der Liste durchgestrichen hatte konnten wir einsteigen. Da das der erste Teil unserer Tour mit demBus war, war alles noch ziemlich neu. Man musste sich erst daran gewöhnen mit so vielen unbekannten Menschen im Bus zu sitzen und natürlich habe ich direkt geschaut, ob vielleicht irgendjemand sympathisch aussieht. Auf unserem Weg nach Paihia haben wir auch endlich unsere Bustickets bekommen: gelbe Zettel mit allen Stops darauf und unserer persönlichen Identifikationsnummer. Zum ersten Mal ging es für uns aus Auckland raus und ich war schon vom Blick durch die Scheibe so fasziniert von der Natur hier. Und das war gar nichts im Gegensatz zu dem was wir bis jetzt alles gesehen haben ! Wir haben mehrere kleine Stops in kleinen Orten eingelegt zum Beine vertreten oder was essen und waren bei den Whangarei Falls, einem 26 Meter hohen Wasserfall in der Nähe von Whangarei. Eigentlich waren es nur um die 3 Stunden fahrt nach Paihia, wobei wir durch die Stops bis zum Mittag gebraucht haben. Das Hostel war um einiges schöner als in Auckland. Jeweils 8er Zimmer mit Bad. Leider war ich das einzige Mädchen im Zimmer und kam mir manchmal etwas fehl am Platz vor. Aber die Jungs waren alle echt nett, auch wenn wir am Anfang nicht so viel mir ihnen geredet haben: 2 aus Dänemark, 1 aus Australien, 2 aus London und 1 aus Norwegen. Als erstes haben wir uns Paihia angeschaut, ein süßes kleines Dorf mit nur ein paar Straßen, einigen Touristenshops und Klamottenläden und hautsächlich Ferienhäusern und Hostels. Das feeling hier war so viel schöner. Es war so warm, das ich endlich einmal kurze Hosen anziehen konnte und endlich konnten wir das Meer und die Strände richtig sehen, dadurch das Paihia direkt am Meer liegt. Wir entschieden uns dafür nachmittags eine kleine Wanderung zu machen, mitten durch den Regenwald und einen Mangrovenwald, bis zu den Haruru Falls. Das der Wald hier so anders ist ist sehr faszinierend, all die fremden Geräusche und die Bäume.Der Rückweg war leider weniger, da wir mir zwei anderen Mädchen aus dem Kiwibus an der Landstraße entlang laufen mussten. Den richtigen Rückweg haben wir leider nicht gefunden ! Völlig erschöpft ging es dann noch einkaufen, duschen und abendessen, bevor es dunkel wurde.Das lustige ist, das ein Mädchen aus Eppelheim, Zoë, auch genau zum gleichen Zeitpunkt, wie wir in mit einer Freundin in Paihia war und wir natürlich die Chance nicht verpassen wollten uns zu treffen. Es warso schön mal wieder mit jemand anderem reden zu können, das wir den ganzen Abend amStrand saßen und später bei ihnen im Hostelzimmer Tee getrunken haben. Simon ist irgendwann vor Langeweile in die Bar bei unserem Hostel verschwunden. Später bin ich dann auch noch nachgekommen, aber da war schon nichts mehr los. Also sind wir schlafen gegangen um fit zu sein für den neuen Tag !

27.12.15 22:21, kommentieren